Pfingstrosengarten Schloss Charlottenfels :: Neuhausen am Rheinfall

Ausgangslage

Mit der Realisierung des Pfingstrosengartens konnte ein wichtiger Teil der Parkanlage rund um das Schloss Charlottenfels in Neuhausen am Rheinfall wieder einer Aufgabe zugeführt werden.

Was in der Geschichte lange Zeit Nutzgarten der landwirtschaftlichen Schule des Kantons Schaffhausen war, ging in jüngster Zeit etwas vergessen. Ohne Nutzen der Fläche beschränkte sich die Pflege auf ein Minimum, was zum langsamen Einwachsen der vorhandenen Strukturen führte.

Auf Anregung von prospecierara sprach sich das Hochbauamt und das Berufsbildungszentrum des Kantons Schaffhausen für die Anlage eines Pfingstrosengartens mit gut 100 Stauden- und etwa 20 Strauchpfingstrosen aus und beauftragte das Büro Bösch Landschaftsarchitektur mit der Planung des Sortengarten, prospecierara und Hans Frei von Frei-Weinlandstauden mit der Pflanzenauswahl.

 

Konzept

Die Grundstruktur des Gartens leitet sich von den einstigen Nutzgärten des Schlossgratens ab. Im Gegensatz zur früheren Gliederung in zwei gleich grosse Bereiche teilt sich der Schaugarten neu in einen Eingangsbereich am Anfang und einen anschliessenden grosszügigen, der Anlage mehr Ruhe verleihenden, Pflanzenrundgang.

Der Eingangsbereich wird räumlich durch eine, auf die ganze Breite des Gartens gespannte Pergola betont. Diese lehnt sich von der Formsprache an frühere Pflanzbögen und wird von Rosen überwachsen. Mit der Pflanzung von Pfingstrosen-Sorten welche als Grundlage für Züchtung um die ganze Welt dienten, beginnt im Eingangsbereich auch die thematische Einführung in Vielfalt der unterschiedlichsten Sorten und Ihrer Züchter entlang des Rundgangs.